Protest und der Platz: Der Alexanderplatz und die Geschichte des Widerstand

Die Protestgeschichte Berlins begann nur einen kurzen Spaziergang entfernt, wo heute das rekonstruierte Berliner Schloss steht. Als der Herrscher von Berlin im 15. Jahrhundert mit dem Bau des ursprünglichen Schlosses begann, protestierten die Bürger dagegen, indem sie die Baustelle fluteten. Diese Aktion, bekannt als die Berliner Empörung, stellte die Weichen für die Geschichte des Ungehorsams in der Stadt.

Ein Denkmal in einem nahegelegenen Hof erinnert an die Tapferkeit hunderter Frauen, die im kalten Winter 1943 sieben Tage lang vor einem Haus in der Rosenstraße protestierten, in dem ihre jüdischen Ehemänner von den Nazis festgehalten wurden. Dieser Protest war die größte spontane Demonstration während der Jahre des Dritten Reiches – ein seltenes Aufflackern von Mut in den dunkelsten Tagen Berlins.

Eine Tour über Protest in Berlin wäre unvollständig ohne die Demonstrationen von 1989 – ein bemerkenswerter Akt friedlichen Widerstands. Tausende von Menschen strömten auf den Alexanderplatz und trugen dazu bei, die Berliner Mauer zu Fall zu bringen und die Zukunft Deutschlands zu gestalten.

Treffpunkt

Protest und der Platz: Der Alexanderplatz und die Geschichte des Widerstands beginnt vor dem U-Bahnhof Rotes Rathaus gegenüber dem Roten Rathaus

Dauer

2 Stunden

Preis

18€

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